Verleihung des 20. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises: Sieger wurden geehrt

 Bild vergrößern (© Deutsche Botschaft Warschau)

Im Rahmen der 10. Deutsch-Polnischen Medientage, die in diesem Jahr das Thema „Neue politische Realität – Folgen für die deutsch-polnischen Beziehungen“ diskutieren, wurden am 31. Mai im Weingut Winny Dworek in Górzykowo bei Zielona Gora (Grünberg) die Sieger des Wettbewerbs um den 20. Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreises geehrt.

Der Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis richtet sich an alle deutschen und polnischen Journalisten und wird von den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Freistaat Sachsen sowie den drei Woiwodschaften Lebuser Land, Niederschlesien und Westpommern gestiftet. Seit Dezember 2013 ist der Preis in Würdigung an die journalistischen Tätigkeiten des Bürgerrechtlers und nach 1989 erstem demokratisch gewähltem Ministerpräsidenten Polens Tadeusz Mazowiecki benannt. Geehrt werden Beiträge, die zu einem besseren gegenseitigen Verständnis zwischen Deutschland und Polen führen. Von insgesamt 133 Einsendungen wurden 24 Beiträge in den Kategorien Hörfunk, Fernsehen, Journalismus der Grenzregion, Print nominiert. Dies sind die Gewinner der vier Kategorien:

Print: Rainer Schulze für seinen Beitrag „Der zerbrochene Spiegel“ in der „FAZ / Rhein-Main“

Hörfunk: Dr. Conrad Lay mit „Eine Stadt, die sich nicht mehr fremd ist, Breslau/Wroclaw: Drei Generationen erzählen“, erschienen im SWR2, Literatur und Feature

Fernsehen: Dagmar Wittmers mit „Als Zwangsarbeiter auf dem Lande schuften“ vom NDR Kultur und Dokumentationen / Dokumentation & Reportage

Journalismus der Grenzregion: Monika Iłowska-Walkowiak für „Chodzą ulicami ludzie…“ von Radio Zachód S.A., Kultura.

Der Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Den wohlverdienten Gewinnern gratulieren wir herzlich. Weitere Informationen zu den Medientagen und der festlichen Preisverleihung finden Sie unter www.medientage.org