Deutsche Wissenschaftler kommen für Forschung und Lehre nach Polen

 Bild vergrößern (© ) Die Stiftung für Polnische Wissenschaft FNP hat zwei renommierte, deutsche Wissenschaftler bekanntgegeben, die im Rahmen des „Humboldt Polish Honorary Research Scholarship“ die Förderung für einen Forschungsaufenthalt an einer polnischen Forschungseinrichtung erhalten haben.

Prof. Stefan Siegmund von der Technischen Universität Dresden wird im Rahmen seines sechsmonatigen Aufenthaltes an der Fakultät für Automatische Steuerung, Elektronik und Informatik an der Schlesischen Technischen Universität in Gliwice in Zusammenarbeit mit Prof. Adam Czornik ein Projekt mit dem Titel „Qualitative Theorie der Fraktionsdifferenzbetreiber“ durchführen. Prof. Rainer Hillenbrand vom Nanowissenschaftlichen Forschungszentrum in San Sebastián, Spanien wird in Kooperation mit  Prof. Dorota Anna Pawlak am Zentrum für neue Technologien an der Universität Warschau ein Projekt mit dem Titel „Optische Phänomene in gerichtet erstarrten Materialien mit Streuungs-Scanning-Nahfeld-Optik-Mikroskopie" verfolgen.

Die Stipendien sollen die wissenschaftlichen Errungenschaften der Preisträger honorieren und die langfristige Zusammenarbeit zwischen polnischen und deutschen Forschern befördern. Es ist ein Gegenstück zum Humboldt-Forschungspreis, eine prestigeträchtige Auszeichnung für ausländische Wissenschaftler aus der Alexander von Humboldt-Stiftung. Für das polnische „Alexander von Humboldt Ehrenforschungsstipendium“  können ausgezeichnete, wissenschaftlich aktive deutsche Forscher, die den Rang eines Professors halten, vorgeschlagen werden.  Die Höhe des Stipendiums beträgt € 4.000 pro Monat.

FNP nimmt ab Mitte Juni bis zum 30. September 2017 Anträge für den nächsten Wettbewerb an.