Gedenken an die Opfer des Massakers von Wola

Gedenken an die Opfer des Massakers von Wola Bild vergrößern (© Krzyszof Weigle)

Kurz nach Ausbruch des Warschauer Aufstandes am 1. August 1944 hatten deutsche Einheiten mit der willkürlichen Ermordung der zivilen Bewohner des Warschauer Stadtteils Wola begonnen. Damit sollte der Kampfeswille der polnischen Heimatarmee gebrochen und die Zivilbevölkerung in Opposition zum Aufstand gebracht werden. Am 5. August 1944 erreichte das Morden einen Höhepunkt. Insgesamt fielen dem Massaker etwa 50.000 Zivilisten zum Opfer, darunter viele Frauen, Kinder und ältere Menschen.

In diesem Jahr nahmen neben Vertretern der Stadt Warschau und der politischen Parteien, auch Vertreter der polnischen Regierung an den Gedenkfeierlichkeiten am 5. August teil. Unter den zahlreichen Kränzen, die zum Gedenken an die Opfer des Massakers von Wola niedergelegt wurden, befand sich auch ein Kranz des deutschen Botschafters in Polen.