Ostfassade der Markthalle erstrahlt in neuem Glanz

Ostfassade der Markthalle erstrahlt in neuem Glanz Bild vergrößern (© Deutsches Generalkonsulat Breslau) Nachdem im Sommer 2015 die Westfassade der Markthalle in Breslau einer grundlegenden Restaurierung unterzogen werden konnte, finanzierte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien auch die Restaurierung der Ostfassade, so dass der von Richard Plüddemann geplante und in den Jahren von 1906 bis 1908 errichtete neogotische Backsteinbau in Teilen wieder zu seiner ursprünglichen Schönheit zurückgefunden hat. Ostfassade der Markthalle erstrahlt in neuem Gl Bild vergrößern (© Deutsches Generalkonsulat Breslau ) Plüddemann stattete beide Fassaden völlig identisch aus: mit dem reich geschmückten Sandsteinportal, in dessen Mitte sich das Tor für den Fahrverkehr befindet mit seitlich angebrachten Pforten für Kunden und Besucher; riesige Spitzbogenfenster formen das Dreiblatt-System. Im Giebel sieht man das große Stadtwappen, das Karl V. 1530 der Stadt Breslau verliehen hatte. Beide Fassaden hatten durch Kriegseinwirkungen sehr gelitten, besonders die Ostfassade wies trotz einer in den achtziger Jahren erfolgten "Restaurierung" noch zahllose Schäden auf, die ebenfalls in der Zeit vom 29. Juni bis zum 30. September 2016 beseitigt werden konnten.

Ostfassade der Markthalle erstrahlt in neuem Glanz

Ostfassade der Markthalle erstrahlt in neuem Glanz