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Das Gebäude (erstmalig 1542 erwähnt), entstand in seiner derzeitigen Form im 18. Jahrhundert aus der Verbindung zweier frühgotischer Bürgerhäuser. In den nächsten Jahren wurden beide Häuser gründlich umgebaut und renoviert, so dass aus ihnen ein einheitliches repräsentatives Gebäude entstand.

Im 19. Jh. gehörte das Haus der Familie Morstin (Morsztyn) – bis heute wird das Haus in Krakau deshalb „das Morstin-Haus“ genannt. Das Wappen der Familie befindet sich im Eingangsbereich am Treppenaufgang. Die Familie Morstin hat das Haus gründlich umgebaut. Die bis heute in dem Gebäude erhaltenen zahlreichen Holzfragmente der Innenausstattung und die Stuckarbeiten stammen aus dieser Zeit.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Während der durchgeführten Forschungen und archäologischen Arbeiten wurden u.a. Keramikfragmente aus der Frührenaissance gefunden. Das Gebäude, das dann später Wohn- und Bürozwecken diente, wurde zu kommunistischer Zeit als „Haus des Sports“ (Verwaltungseinheit für verschiedene Sportorganisationen) gegründet.

Ende 1989 hat die Stadt Krakau das Gebäude dem Deutschen Generalkonsulat zur Verfügung gestellt.

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